Links geblinkt, rechts abgebogen: Die SPD und der Mindestlohn

Bei
der namentlichen
Abstimmung sprachen sich nur vier (!) Abgeordnete der SPD- Fraktion für
einen
gesetzlichen Mindestlohn aus.
Auch Ulla Schmidt aus Aachen und die meisten SPD-Gewerkschafter
stimmten gegen Mindestlöhne. Die Grünen unterstützten geschlossen den
Antrag der Linken.
Mit den Worten Die Koalitionsdisziplin ist Ihnen wichtiger als die Erreichung eines so wichtigen Zieles" kommentierte Gregor Gysi treffend

Man darf gespannt sein, wie die Beck- Partei künftig mit dem Thema umgehen wird, planen doch jetzt bereits sozialdemokratische Strategen, den Mindestlohn zum Wahlkampfthema für die nächsten Bundestagswahlen zu machen.
Widersprüche der CDU
Auch die CDU verwickelt sich immer weiter in Widersprüche. Während das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Öffentlichkeit mitteilt, dass inzwischen bundesweit nur noch jede/r zweite Arbeitnehmer/in von einem gültigen Flächentarifvertrag erfasst wird, erklärt der Landesarbeitsminister und Bundes- CDA- Chef Laumann, er sei gegen miese Löhne" und es sei ausschließlich Sache der Tarifparteien, für untere Einkommensgrenzen zu sorgen.
Da, gerade von dem IAB bestätigt, aber nur noch die Hälfte aller abhängig Beschäftigten überhaupt noch Anspruch auf tarifrechtlich vereinbarte Entlohnung haben, leiten Laumann und seine Parteifreunde die

Geklopfte Sprüche" zu Mindesteinkommen bekommen wir aus den Lagern der großen Koalition gegenwärtig zur Genüge. Die Wählerinnen und Wähler werden sich daran erinnern!



