Diskussionsveranstaltung: Mit der Bundeswehr in Darfur einmarschieren?

Der Konflikt in Darfur im Westen
des Sudan hat wahrscheinlich
mehr als 200.000 Menschenleben
gekostet und kann jederzeit
wieder blutig aufflammen, auch
der Bürgerkrieg im Südsudan ist
nur vorläufig beendet.
Im Sudan gibt es reichhaltige Vorhaben an Rohstoffen, Unternehmen aus verschiedenen Staaten sind an einer Exploration und Ausbeutung interessiert: China, USA, Frankreich, Indien, Malaysia, Deutschland u.v.a.m.
Ban Ki-Moon, Generalsekretär der UNO, hat die Befriedung des Sudan zu einem Schwerpunkt der UN-Tätigkeit erklärt, die Entsendung von UN-Truppen sind beschlossene Sache.
Können UN-Truppen überhaupt Frieden bringen, sind UN-Einsätze von der UN-Charta gedeckt? Und die Bundeswehr soll sie mit deutschen Waffen Frieden schaffen?
Die Veranstalter haben die Militäreinsätze der Bundeswehr in den letzten Jahren abgelehnt. Diese Position wird am Beispiel Darfur erörtert.
Diskussionsveranstaltung
Dienstag, 16. Oktober 2007
19:30 Uhr
Aachen, Haus Löwenstein, Markt 39
mit den Journalisten
Andreas Zumach (taz-Korrespondent für internat. Sicherheitspolitik)
Thomas-Immanuel Steinberg (Steinberg Recherche).
Veranstalter: Aachener Friedenspreis e.V. " und Antikriegsbündnis Aachen .
Siehe auch Terminkalender.



