Diskussionsveranstaltung: Mit der Bundeswehr in Darfur einmarschieren?

Veröffentlichungsdatum Geschrieben von Detlef Peikert

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Flüchtlingslager in Chad/Dafur (Foto: Wikimedia Commons)
Im Sudan toben mit wenigen Unterbrechungen seit 1963 Bürgerkriege an verschiedenen Fronten.

Der Konflikt in Darfur im Westen des Sudan hat wahrscheinlich mehr als 200.000 Menschenleben gekostet und kann jederzeit wieder blutig aufflammen, auch der Bürgerkrieg im Südsudan ist nur vorläufig beendet.

Im Sudan gibt es reichhaltige Vorhaben an Rohstoffen, Unternehmen aus verschiedenen Staaten sind an einer Exploration und Ausbeutung interessiert: China, USA, Frankreich, Indien, Malaysia, Deutschland u.v.a.m.

Ban Ki-Moon, Generalsekretär der UNO, hat die Befriedung des Sudan zu einem Schwerpunkt der UN-Tätigkeit erklärt, die Entsendung von UN-Truppen sind beschlossene Sache.

Können UN-Truppen überhaupt Frieden bringen, sind UN-Einsätze von der UN-Charta gedeckt? Und die Bundeswehr – soll sie mit deutschen Waffen Frieden schaffen?

Die Veranstalter haben die Militäreinsätze der Bundeswehr in den letzten Jahren abgelehnt. Diese Position wird am Beispiel Darfur erörtert.

Diskussionsveranstaltung Dienstag, 16. Oktober 2007 19:30 Uhr Aachen, Haus Löwenstein, Markt 39 mit den Journalisten Andreas Zumach (taz-Korrespondent für internat. Sicherheitspolitik) Thomas-Immanuel Steinberg (Steinberg Recherche).

Veranstalter: „Aachener Friedenspreis e.V. " und „Antikriegsbündnis Aachen .

Siehe auch Terminkalender.

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