It's a parade!
Von Menschen und Bundestrojanern
Diskussionsveranstaltung: Mit der Bundeswehr in Darfur einmarschieren?

Der Konflikt in Darfur im Westen
des Sudan hat wahrscheinlich
mehr als 200.000 Menschenleben
gekostet und kann jederzeit
wieder blutig aufflammen, auch
der Bürgerkrieg im Südsudan ist
nur vorläufig beendet.
Dürener BgR plant "machtvolle Kundgebung" gegen NPD
Unter dem Motto "Es ist 5 vor 12" plant das "Dürener Bündnis
gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt" am kommenden Samstag (9.
Juni) eine "machtvolle Kundgebung" in Inden-Altdorf.
In Inden-Pier, ca 4 km entfernt, hatte vor wenigen Wochen ein Treffen von rund 100 Neo-Nazis auf dem Privatgrundstück des NDP-Kreisvorsitzenden Ingo Haller stattgefunden.
Nach Informationen der Antifa Düren, die auch Teil des BgR Düren ist, ist dort ein "erneutes Treffen von Neonazis" angekündigt.
Zum Aufruf:
"Kein Karlspreis an Solana" - Die Reden
In unserer Rubrik "Dokumentation" sind jetzt Redebeiträge von der Protestkundgebung im Hof anlässlich der Karlspreisverleihung an Javier Solana nachzulesen:
- Edith Bartelmus-Scholich, (Netzwerk Linke Opposition):
"Wir sollten die Symbole dieser Unrechtsordnung angreifen!"
- Tobias Pflüger, MdEP (Informationsstelle Militarisierung):
"Insofern hat Solana genau das bekommen, was er sollte: nämlich eine klare Abfuhr!" - Martin
Behrsing (Erwerbslosenforum
Deutschland):
"Nicht Freiheit steht auf ihren Fahnen, sondern Verteidigung und Ausbau des Neoliberalismus"
Unmedizinische Amputationen bei Gefangenen in Guantánamo
Der ehemals im verbrecherischen US-Gefangenenlager Camp Delta bei Guantánamo gefangen gehaltene Bremer Murat Kurnaz berichtet in einem Gespräch, das die ARD gestern ausstrahlten, Details der Menschenrechtsverletzungen in dem Lager. Bei Verhören sei er oft gequält und misshandelt worden, habe aber alles getan, um anschließend bloß nicht auf die Krankenstation gebracht zu werden. Er habe nämlich mitbekommen, dass andere Gefangene aus der Krankenstation ohne medizinischen Grund mit Amputationen zurückkehrten, beispielsweise seien ihnen völlig gesunde Finger amputiert worden.
Der Beitrag ist HIER als Video zu sehen.
Aachener-Friedenspreis-Träger weist Grüne Ostermarsch-Kritik zurück
Bernhard Nolz, Träger des Aachener Friedenspreises 2002, hat die Kritik der Bundesvorsitzenden von Bündnis 90 / Die Grünen, Claudia Roth, an der Friedensbewegung zurückgewiesen. Roth habe der Friedensbewegung "eine pauschale Ablehnung des Militärischen" zum Vorwurf gemacht. Dieser Vorwurf sei auch berechtigt, schreibt Nolz in einer Pressemitteilung.
Die Friedensbewegung lehnt in der Tat militärische Gewalt zur Lösung von Konflikten ab. Das macht ja gerade unsere Friedensgesinnung aus, dass sie sich grundsätzlich gegen jede militärische Gewaltaktion ausspricht und aktiv dazu beiträgt, dass gewaltfreie Methoden der Konfliktaustragung zur internationalen Routine werden können. Dann schickt man eben keine Tornados, sondern Friedensfachkräfte nach Afghanistan.
Den vollständigen Text seiner Pressemitteilung haben wir hier dokumentiert.



