Korpsgeist oder Solidarität

Veröffentlichungsdatum Geschrieben von Alban Werner
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Bahnstreik auch in Aachen
Die Kämpfe der Gewerkschaft der Lokführer (GdL) um eine deutlich höhere Entlohnung sowie bessere Arbeitsbedingungen sind zu unterstützen, auch aus linker Sicht. Aus linker Sicht allerdings muss zugleich ein Kampf darum geführt werden, dass sich nicht bestimmte durchsetzungsfähige Gruppen auf Dauer aus der Partnerschaft mit anderen Beschäftigten ausklinken, da dies nicht nur die weniger privilegierten Lohnabhängigen, sondern die abhängig Beschäftigten insgesamt gegenüber dem Kapital schwächen würde.

Ausgangslage

Die Gewerkschaft der Lokführer (GdL), die nach eigenen Angaben 75 % aller Lokführer vertritt (zum Organisationsgrad des Fahrpersonals werden keine genaueren Angaben gemacht außer, dass deren Anteil stetig zunehme), ist in diesem Sommer Protagonist eines spektakulären Arbeitskampfes. Während sich die Gewerkschaft größer werdender Zustimmung für ihre Forderungen innerhalb der bundesdeutschen Bevölkerung erfreuen kann, wird ihr Kurs von den anderen Gewerkschaften der Branche, insbesondere der dem DGB zugehörigen TransNet, scharf kritisiert. TransNet hatte in der in diesem Sommer beendeten Tarifauseinandersetzung mit dem Bahn-Konzern zusammen mit der Verkehrsgewerkschaft GDBA eine Tariferhöhung von 4,5 Prozent sowie Leistungen zur betrieblichen Altersvorsorge ausgehandelt (man war mit einer Forderung von 7 % in die Auseinandersetzung gegangen). Damit liegt der Abschluss etwa in Bandbreite, tendenziell sogar oberhalb der Abschlüsse in anderen Branchen (IG Metall: 4,1 % ab Juni 2007, noch mal 1,7 % ab Juni 2008; IG BAU: 3,1 %; IG BCE: 3,7 %).

Dies jedoch reicht aus Sicht der GdL für die Lokführer nicht aus: Neben einer Erhöhung der Tabellenmonatsentgelte um 31 % für das Fahrpersonal, der Streichung von festgeschriebenen Arbeitszeiterhöhungen und insgesamt familien-, man ist geneigt zu sagen: menschenfreundlichere Arbeitszeiten. Diese Forderungen möchte die GdL allerdings unbedingt in einem neuen, nämlich dem „Fahrpersonaltarifvertrag" verwirklicht wissen. Die Tarifgemeinschaft mit TransNet und der wie die GdL selbst im Deutschen Beamtenbund organisierten GDBA wurde 2002 wegen „Unvereinbarkeit" der tarifpolitischen Ziele aufgekündigt: Stein des Anstoßes waren vor allem die von den beiden anderen Gewerkschaften mitgetragenen Verschlechterungen für Lokführer bei den Arbeitszeiten (vgl. GdL 2007).

Über die Stränge geschlagen?

Diagramm
Mehr Brutto für Reiche
Obwohl angesichts der o.g. Tarifabschlüsse in anderen Branchen, und auch vor dem Hintergrund von nicht besseren Abschlüssen in den vorangegangenen Jahren mögen die Forderungen der GdL vielen als Affront oder zumindest überzogen erscheinen. Allerdings sind sowohl vor dem Hintergrund der gesamtgesellschaftlichen und -wirtschaftlichen Lage, als auch angesichts der Lebenssituation der Lokführer und des Fahrpersonals die Forderungen als durchaus berechtigt anzusehen. Erstens sind die deutschen Lokführer mitunter die am schlechten bezahlten in ganz Europa; deren Kollegen in der Schweiz verdienen nahezu das Doppelte (vgl. ebd). Zweitens haben sinkende Reallöhne und z.T. gerade explodierende Gewinneinkommen dafür gesorgt, dass sich die Verteilungsverhältnisse in der Bundesrepublik immer mehr zuungunsten der Beschäftigten verschoben haben, wie auch die nachfolgende graphische Darstellung von ver.di zeigt (2007). Vor diesem Hintergrund erscheint es umgekehrt eher erstaunlich, dass nicht mehr noch Beschäftigte schon früher mit deutlicheren Lohn- und Gehaltsforderungen in die Tarifrunden der vergangenen Jahre gegangen sind.

Zusätzlich fallen die Tarifrunde und die Streikdrohungen der GdL mitten in die öffentlich (und bis in die sonst wenig klassenkämpferische SPD hinein) geführte Auseinandersetzung um den Börsengang der Bahn. Dieses Projekt, von Bundesverkehrsminister auch gegen den immer deutlicher artikulierten Willen seiner Partei geführt1. Die öffentliche Unterstützung, die der GdL in Umfragen und insbesondere aus dem linken Spektrum zuteil wird, hat sicherlich auch mit diesem Privatisierungsprojekt der politischen Elite zu tun: Während TransNet sich - in klarer Abweichung von den übrigen Gewerkschaften des DGB - unter ihrem Vorsitzenden, dem Gerhard Schröder-Vertrauten Norbert Hansen der Linie der SPD-Führung pro Börsengang angepasst hat (Hansen treibt sie sogar an vorderster Front aktiv mit voran), ist die GdL hier tatsächlich zurückhaltender. Die kleine Gewerkschaft spielt insofern eine positive Rolle, als sie gegen „betriebswirtschaftlichen Kostensenkungs-Imperative bei den ‚entgesellschafteten' Infrastrukturen" (Kurz 2007) ankämpfen.

Allerdings trifft es nicht zu, dass die GdL ihren Kampf in eine dezidierte Antiprivatisierungsstrategie einbinden würde. Tatsächlich äußert sich Manfred Schells GdL nicht grundsätzlich gegen den Börsengang der Bahn, sondern hält nur „die DB AG nach wie vor für nicht börsenreif und lehnt einen Börsengang daher zum jetzigen Zeitpunkt ab" (GdL 2007, 22). Dies ist keine linke und schon gar keine sozialistische Position, im Vergleich zur hier lammfrommen TransNet aber tatsächlich „das kleinere Übel".

Irrweg des Korpsgeistes

Trotzdem sollten Linke die GdL nicht vorbehaltlos unterstützen. Zunächst ist die in linken Kreisen beliebte und fast zum obligatorischen Standard geronnene Kritik an den sozialpartnerschaftlichen Strategien der DGB-Gewerkschaften in vielen, wahrscheinlich sogar den meisten Punkten richtig. Nicht nur haben die DGB-Gewerkschaften (oder zumindest deren Mehrheitsströmungen) zu lange an der sog. „Sozialpartnerschaft" festgehalten, als die mächtigsten Kapitalfraktionen sich schon längst Richtung weltmarktorientiert und den fordistischen „Klassenkompromiss" lange aufgekündigt hatten (vgl. dazu ausführlich Wendl 2007). Dem DGB ist auch vorzuwerfen, dass er während der ersten Legislaturperiode der rotgrünen Bundesregierung zu lange still gehalten hat, als die Schröder-Truppe eine neomerkantilistische Wirtschaftspolitik einschlug, die mit „Sparpaketen", Sozialabbau und aggressiven Senkungsvorhaben der Lohnstückkosten sich zulasten der Beschäftigten entwickeln konnte. Dass nicht schon Ende der 1990er Jahre eine höhere Konfliktbereitschaft entwickelt wurde, zählte sicherlich zu den Hauptursachen für die ab 2003 fehlende Stärke, die Durchsetzung der „Agenda 2010" zu verhindern.

Wer allerdings mit diesen Maßstäben die DGB-Gewerkschaften kritisiert und dabei implizit oder gar explizit eine kämpferische Linie und die Beanspruchung des allgemeinpolitischen Mandats einfordert, muss gerade über die GdL (ebenso wie über ihre „Zwillinge" in anderen Branchen wie Cockpit oder den Marburger Bund) ein absolut vernichtendes Urteil fällen: Wer die Publikationen, die Homepage der GdL besichtigt, findet auch nach längerer Recherche nicht den Hauch eines politischen Anspruchs. „Standesverbände streiken nicht", stellt der ehemalige IG Medien-Chef Detlef Hensche fest und verteidigt damit GdL, Cockpit und den Marburger Bund gegen den Vorwurf der unsolidarischen Standespolitik (Hensche 2007, 1031). Allerdings spricht durchaus für die Charakterisierung der o.g. Kleingewerkschaften als Standesorganisationen erstens das erwähnte vollständige Fehlen des o.g. allgemeinpolitischen Anspruchs. Stattdessen formulieren diese Organisationen Ansprüche, deren Horizont nicht weiter reicht, als die lebensweltlichen und ökonomischen Interessen der eigenen Bezugsgruppe. „Avantgarde" können sie also ironischerweise gerade deswegen nicht sein, weil der Vorwurf des „Trade-Unionismus", den Lenin der ArbeiterInnenklasse macht und dessentwegen er eine theoretisch geschulte Elite notwendig hielt, voll auf die Kleingewerkschaften zutrifft! Zweitens und noch wichtiger ist hier zu nennen, dass die Kleinstgewerkschaften den eigentlichen Kern dessen verfehlen, was gerade aus linker Sicht eine Gewerkschaft auszeichnen sollte: Nämlich die eigene Kampfkraft nicht nur klientelistisch zur Besserstellung der eigenen Gruppe im bestehenden System zu nutzen, sondern die Strukturbedingungen der ökonomischen Verhältnisse insgesamt zugunsten der Lohnabhängigen zu verändern. Allerdings leisten GdL & Co. hier das genaue Gegenteil, da sie keine Arbeit leisten, die Beschäftigten im Kampf gegen die Kapitalinteressen zu vereinen, sondern eine innerbetriebliche Konkurrenz um die „größte Ausbeute" lostreten.

Was die GdL, aber auch Cockpit und dem Marburger Bund als Organisation zusammenhält, ist nämlich keine Arbeitersolidarität, wie sie sich Linke schon lange (leider oft vergeblich) für die Gesamtheit der Beschäftigten erwünschen. Die GdL, obwohl mit über 140 Jahren älteste Gewerkschaft, ist eine zwar kämpferische, aber dennoch im Kern ständische Organisation, deren Antriebsmotor ein Korpsgeist ist. Dieser ist wenig anschlussfähig für fortschrittliche politische Projekte. Tatsächlich fällt das Korps-Bewusstsein von GdL & Co. noch hinter dasjenige zurück, was sich bei den z.T. wenig kämpferischen Gewerkschaften findet. Der italienische Marxist Antonio Gramsci unterscheidet in seiner Analyse politischer und ökonomischer Kräfteverhältnisse. Das politische Kräfteverhältnis bezeichnet für ihn „die Einschätzung des Grades an Homogenität, Selbstbewusstsein und Organisation, den die verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen erreicht haben" (Gramsci 1996, 1560). Darin unterscheidet er drei Phasen der Interessensolidarität, von denen nur die letzte als wirklich politische zu verstehen ist; dieses dritte Moment „ist dasjenige, in dem das Bewusstsein erlangt wird, dass die eigenen korporativen Interessen in ihrer gegenwärtigen und künftigen Entwicklung den korporativen Umkreis, den einer bloß ökonomischen Gruppe, überschreiten und zu Interessen anderer unterordneter Gruppen werden können und müssen" (ebd).

Es ist dieses Moment, für das Linke kämpfen: Die bloße Berufsgruppen übergreifende, gesellschaftliche Alternativen zu den aktuellen Herrschaftsverhältnissen formulierende Solidarität. Ohne diese bleibt jeder ökonomische Kampf - und sei er auch noch so lobenswert rücksichtslos geführt wie derjenige der GdL gegen die Deutsche Bahn - eine letztlich klientelistische Aktion, welche die Herrschaftsverhältnisse der bürgerlichen Gesellschaft zuungunsten der ArbeiterInnen nicht antastet. Die GdL bleibt ganz der von Gramsci als niedrigste Phase bezeichneten Stufe verhaftet:

Ein Kaufmann fühlt, dass er solidarisch mit einem anderen Kaufmann sein muss, ein Fabrikant mit einem anderen Fabrikanten usw., aber der Kaufmann fühlt sich noch nicht mit einem anderen Fabrikanten solidarisch; es wird also die homogene Einheit gespürt und die Aufgabe, sie zu organisieren, die der Berufsgruppe, aber nicht die der breiteren gesellschaftlichen Gruppe. (ebd)

Die Äußerungen des GdL-Vorsitzenden Manfred Schell diesbezüglich sind unmissverständlich. Auf die Frage „Ist man nicht gemeinsam stärker, wenn alle Arbeitnehmer auf die Bahn zugehen und den Druck erhöhen?", antwortet er im Frühstücksfernsehen: „Wir halten nichts von dem Spruch, ‚gemeinsam sind wir stark'. Es sollte schon in dieser Gesellschaft differenziert werden: Ich halte mehr von dem Gedanken, dass Leistung sich wieder lohnen soll. Und unsere Mitglieder zählen zu den Leistungsträgern" (Hervorhebung A.W.).

Das hier deutlich werdende Weltbild selbst bei wohlwollendem Augenzudrücken keines, das von linker Seite Zustimmung erhalten sollte; denn der hier zugrunde liegende Leistungsbegriff setzt völlig an der für die bürgerliche Gesellschaft konstitutiven Trennung von Kopf- und Handarbeit an, sprich: Wer der gesellschaftlich mit mehr Prestige versehenen, weil kopflastigeren und (auf oberflächlicher Ebene!) verantwortungsträchtigeren Lohnarbeit nachgeht, ist Leistungsträger. Aber nicht die allein erziehende Mutter, der prekär beschäftigte Briefträger oder der Krankenpfleger - und wahrscheinlich schon gar nicht die illegalisierte Sexarbeiterin!

Die Gefahr, dass sich dieses Standesbewusstsein vor dem Hintergrund der andauernden Krise der traditionsreichen Einheitsgewerkschaften weiter Bahn bricht, sollte nicht unterschätzt werden, auch wenn schon einige Standesorganisationen gescheitert sind (vgl. Hensche 2007, 1031).

So schreibt Frank Ulrich Montgomery, der Vorsitzende des Marburger Bundes im August an die Mitglieder seiner Organisation:

Was haben Lokführer und Ärzte gemeinsam? Nicht viel auf den ersten Blick - und doch werden sie gegenwärtig immer in einem Atemzug genannt. Nicht die Berufe, nicht die Tätigkeiten an sich sind das Gemeinsame, sondern die Stellung in der Hierarchie, das Besondere in der Berufsausübung und der Kampf gegen nivellierende Einheitstarifverträge einen Ärzte und Lokführer (und zuvor übrigens auch Piloten und Fluglotsen). Und so wie die Ärzte die alles entscheidende Berufsgruppe im Krankenhaus sind, die Piloten den Gashebel in der Hand halten, so sitzen die Lokführer am Kopf des Zuges. Völlig klar, dass alle drei Berufsgruppen eigene Tarifverträge haben wollen, völlig klar, dass man es satt hat, dass andere (Berufsgruppen und Gewerkschaften) über die Arbeits-, Aufstiegs- und Einkommensbedingungen verhandeln. (Montgomery 2007, Hervorhebung A.W.).

Es sollte klar sein, dass wenn sich die hier gelobten Berufsgruppen vom Rest der Beschäftigten lösen würden, auf der einen Seite einige kleine ständische Gewerkschaften übrig blieben, für die tatsächlich der alte Spruch gilt: „Alle Räder stehen still, wenn unser starker Arm es will". Auf der anderen Seite aber blieben die nur sehr viel schwieriger organisierbaren und wenig durchsetzungsstarken Berufsgruppen, die infolge des geschaffenen Konkurrenzverhältnisses zu derselben klientelistischen Gewerschaftslinie genötigt wären wie die der durchsetzungsstarken Vereinigungen - dabei allerdings immer schlechtere Aussichten auf ein größeres Stück vom „Kuchen" hätten.

Im Hintergrund steht dieser gefährlichen Stoßrichtung steht eine völlig andere, mit solidarischen Grundwerten kaum vereinbare Denkweise; nach Gramsci bedeutet der Korpsgeist, wie ihn die Standesgewerkschaften vertreten, vor allem „ein falsches Verständnis dessen, was das 'Ganze' ist" (Gramsci 1993, 987). „Das Ganze" ist für Linke, SozialistInnen - und zumindest im Groben auch für den bewussteren Teil der im DGB organisierten KollegInnen - die bürgerliche Gesellschaft in ihrer neoliberal-kapitalistischen Form, die es mit ihren Herrschaftsverhältnissen anzugreifen und zu überwinden gilt: Wir wollen nicht nur ein größeres Stück vom Kuchen, wir wollen die ganze Bäckerei!2

Eine Standesorganisation à la GdL aber „setzt als 'Ganzes' nur einen Bruchteil davon, einen untergeordneten Bruchteil, [...] und durch die vom 'Korpsgeist' gegebene 'Kraft' erstrebt und versucht man, dem (untergeordneten) Teil gegenüber dem Ganzen ein Übergewicht zu verschaffen, um eine indirekte Macht auszuüben (wenn direkte nicht möglich ist) und Privilegien zu erlangen. Wenn man weiter analysiert, sieht man, dass die Wurzel eines solchen Korpsgeistes die Ambition einer Person oder einer kleinen Gruppe von Personen ist (die dann 'Sippschaft', 'Clique', 'Bande', 'Kamarilla' usw. heißt). Das zivile, aber auch das militärische bürokratische Element weist die größten Tendenzen zum Korpsgeist auf, der zur Bildung von 'Kasten' führt" (ebd).


Quellen
  • GdL 2004: Gewerkschaft der Lokführer (GdL): Der Fahrpersonaltarifvertrag: Zahlen, Fakten, Hintergründe, Frankfurt am Main, Juli 2007, im Internet: http://www.gdl.de/redaktionssystem/downloads/fptv-fakten-broschuere.pdf.

  • Gramsci, Antonio 1991f: Gefängnishefte, Kritische Gesamtausgabe auf Grundlage der von Valentino Gerratana im Auftrag des Gramsci-Instituts besorgten Edition, herausgegeben vom Deutschen Gramsci-Projekt unter der wissenschaftlichen Leitung von Klaus Bochmann, Hamburg.

  • Hensche, Detlef: Die Lokführer als Avantgarde?, in: Blätter für deutsche und internationale Politik 9/2007, S. 1029-1032, hier S. 1031

  • Kurz, Robert 2007: Wer traut sich was? Lokführer im Kampf. Signal gegen Niedriglohn und Leistungshetze, in: Freitag 40/2007, S. 1.

  • Montgomery, Frank Ulrich 2007: Wie sich die Bilder gleichen, in: Marburger Bund Zeitung Nr. 11/ 3. August 2007, S. 3.

  • ver.di 2007: ver.di Bundesvorstand: Wirtschaftspolitik aktuell Nr. 19, September 2007, im Internet: http://wipo.verdi.de/wirtschaftspolitik_aktuell/data/07_19_bruttoskandal.pdf.

  • Wendl 2007: Wendl, Michael: Der Niedergang des Lohns. Eine Bilanz gewerkschaftlicher Tarifpolitik 1993-2005, erscheint Herbst 2007 im Hamburger Verlag VSA.


Anmerkungen

1 Zum Zeitpunkt der Abfassung dieses Artikels vor dem SPD-Bundesparteitag hatten sich schon zwölf Landesverbände der SPD eindeutig gegen den Börsengang der Bahn ausgesprochen.

2 Für eine stärkere Orientierung von Teilen der DGB-Gewerkschaften in diese Richtung spricht, dass kürzlich auf dem ver.di-Bundeskongress eben nicht der z.T. sozialpartnerschaftlich geprägte Entwurf zum Grundsatzprogramm verabschiedet wurde. Stattdessen möchte die Mitgliedschaft mehr Zeit zur Diskussion in Anspruch nehmen,

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