Noch ein Negativorden für Ordensritter Hunold

Diesmal wurde eine andere Dimension seiner Ignoranz gebrandmarkt, nämlich diejenige gegenüber notwendigen Klimaschutzmaßnahmen, wie es in der Begründung des NABU heißt. Obwohl ihm die negativen Folgen des Klimawandels für Mensch und Natur bekannt sind, spielt Herr Hunold das Thema unverfroren in der Öffentlichkeit herunter. Er ist ein Umweltsünder wider besseren Wissens und ohne schlechtes Gewissen.
Als "völlig unverfroren" bezeichnet der NABU in seiner heute veröffentlichten Erklärung den Versuch Hunolds, der Öffentlichkeit das Flugzeug auch noch als klimafreundliches Verkehrsmittel zu verkaufen. Ferner weigere sich der Air Berlin-Boss hartnäckig, jegliche Klimaschutzmaßnahmen im Flugverkehr anzuerkennen.
Auch lasse Hunold keine Gelegenheit aus, für die Risiko- und Steinzeittechnologie Atomkraft zu werben. Klimaschutz bedeutet aus Sicht des Joachim Hunold, den Neubau von Kernkraftwerken und für jede Reise über 100 Kilometer den Flieger zu nehmen, so NABU-Präsident Tschimpke.
Als erste deutsche Fluggesellschaft habe Hunold bei Air Berlin das Modell der sogenannten Billigflieger etabliert. Joachim Hunold streiche satte Gewinne ein, ohne aber für die Verschmutzung der Umwelt durch seine Maschinen jegliche Verantwortung übernehmen zu wollen. Es ist an sich schon ein Skandal, dass das Flugzeug als klimaschädlichstes Verkehrsmittel von Abgaben auf Flugbenzin völlig befreit ist, betonte Tschimpke. Hunold genieße es auch noch, sich öffentlich als Branchenschreck zu geben und gänzlich ungeniert gegen alle zu polemisieren, welche die längst überfällige Einführung einer Mineralöl- und Ökosteuer auf Flugkerosin fordern, so der NABU-Chef. Angesichts des Klimawandels und endlicher Ressourcen brauchen wir mehr nachhaltiges Engagement und Verantwortung gerade bei großen global tätigen Unternehmen. Solange Manager wie Joachim Hunold an der Spitze sind, sieht der NABU für ein Umdenken in der Wirtschaft schwarz, so Tschimpke
Quelle: NABU



