Musikförderung nicht nur für Reiche
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Geschrieben von Wolfgang Lindweiler
Gemeinsam
wenden sich der Bundestagsabgeordnete Paul Schäfer und DIE LINKE
im Kreis Düren gegen die Ankündigung der Jülicher
Musikschule, künftig auch Gebühren für die Kinder von
Arbeitslosengeld-II-EmpfängerInnen erheben zu wollen.
Jede
Mehrbelastung für die Kinder von ALG II- EmpfängerInnen und
Menschen mit niedrigen Einkommen verstärkt die sozial
ausgrenzende Wirkung der Armut in unserem Land. In der Gesellschaft
wird breit diskutiert, wie die soziale und kulturelle Ausschließung
durch Kinderarmut überwunden werden kann. Es darf nicht sein,
dass in Jülich hingegen neue Hürden errichtet werden
sollen erklärt der Bundestagsabgeordnete Paul Schäfer.
Für DIE LINKE in Jülich fügt Siegfried Faust hinzu: Mit der Einführung eines einkommensbezogenen Ermässigungssysthems wird soziale Ungerechtigkeit verschärft, wenn ALG II Bezieher und Menschen mit Niedrigeinkommen zusätzlich belastet werden. Dass sie sich den Musikschulunterricht für ihre Kinder vom Munde absparen müssten, wäre ein Armutszeugnis für Jülich und mit einer LINKEN im Jülicher Stadtrat nicht zu machen.
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