Atomwaffenstandort in der Eifel einer der unsichersten
In Büchel lagern bis zu 20 US-Atombomben vom Typ B61, die im Kriegsfall von deutschen Tornados eingesetzt werden können.
Die Kampagne unsere Zukunft
atomwaffenfrei mobilisiert momentan für eine Großdemonstration und ein Aktionscamp vor dem
Atomwaffenlager Büchel am 30. August 2008. Die Kampagne zielt auf die Atomwaffenfreiheit Deutschlands. Dies
wäre ein deutscher Beitrag zur Fortführung der weltweiten
Abrüstungsbemühungen. Xanthe Hall, Sprecherin des deutschen
Trägerkreises, der die Kampagne koordiniert, sagt: Dieser Bericht
macht deutlich, dass die Sicherheit der Bevölkerung in Deutschland in
doppelter Hinsicht gefährdet wird: Erst durch die Mangel an Sicherheit
vor Ort und zweitens durch die Existenz der Atomwaffen, die natürlich
auch als Ziel gelten. Deswegen müssen sie schnellstens weg und damit
geben wir ein wichtiges Signal an die Welt Deutschland ist sicherer
ohne Atomwaffen.
Für Roland Blach, Koordinator der Kampagne unsere Zukunft atomwaffenfrei legen die dargestellten Sicherheitsmängel in dem Bericht nur einen Schluss nahe: Wenn die Gefahr eines Atomkrieges gebannt werden soll, müssen die Bemühungen weltweit intensiviert werden. Die vollständige nukleare Abrüstung muss höchste Priorität auf der internationalen Agenda haben! Es ist absolut verrückt und fahrlässig, mit der Hochrüstung durch Atomwaffen dauerhaft die Zukunft der Menschheit aufs Spiel zu setzen und notwendige Ressourcen zur Bekämpfung der Armut und des Klimawandels abzuziehen".
(Textquelle: Pressemitteilung von Unsere Zukunft - atomwaffenfrei;
Foto: Wikimedia Commons / Stahlkocher, Lizenz Gnu-GPL)
- Derzeit organisieren verschiedene Gruppen in NRW Busse zur Anreise nach Büchel. Genauere Angaben dazu werden unter www.nrw-gegen-atomwaffen.de veröffentlicht. Möglichkeiten für einen Bus aus Aachen werden derzeit sondiert.



