Die Eifel als grenzüberschreitender Raum des Friedens mit der Natur und den Menschen
Gebt der Eifel endlich Frieden, fordert Darius Dunker, Kreissprecher der Partei Die Linke Aachen. Nach der Burg Vogelsang sollten auch die Standorte Elsenborn und Büchel endlich zur zivilen Nutzung an Mensch und Natur zurückgegeben werden.
Wir wollen nicht länger, dass panzerzerfurchte Hügelketten das Bild der Eifel zerstören, so Dunker. Vogelsang zeige, dass die Eifel ohne Militär ihre Attraktivität als Naturschutz- und Erholungsgebiet erheblich steigern könne.
Der dieser Tage bekannt gewordene Bericht des US-Militärs über mangelnde Sicherheit an den Atomwaffenstandorten in Europa zeige einmal mehr auf, dass es höchste Zeit sei, die letzten Atomwaffen aus der Zeit des Kalten Krieges zu verschrotten, die in der Eifel lagern. Der Standort Büchel wird in dem Bericht neben Ghedi Torre in Italien als unsicherstes US-Atomwaffenlager in Europa bezeichnet.

Die Linke unterstütze deshalb die Forderung des Bundesverbands der Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU), nicht nur die Genehmigung für Munitionstests des Rüstungskonzerns Mecar zu verweigern, sondern Camp Elsenborn komplett zu schließen. Außerdem unterstütze Die Linke die Kampagnen gegen den Atomwaffenstandort Büchel. Wir hoffen, dass auch zahlreiche Menschen aus der Nordeifel und dem Aachener Raum Ende August zum Aktionscamp in Büchel kommen und an der dortigen Großdemonstration am 30.8. teilnehmen.
Derzeit werden in vielen Orten Nordrhein-Westfalens Busfahrten nach Büchel geplant. Fahrpläne und Kartenverkaufsstellen werden dann unter www.nrw-gegen-atomwaffen.de veröffentlicht. Auch für Aachen solle wahrscheinlich ein Bus organisiert werden.
Weitere Informationen:
- Bustransfer aus NRW: www.nrw-gegen-atomwaffen.de
- Unsere Zukunft atomwaffenfrei: www.atomwaffenfrei.de
- Gewaltfreie Aktion Atomwaffen abschaffen: www.gaaa.org
- BBU zu Elsenborn: www.bbu-online.de/presseerklaerungen/prmitteilungen/PR%202008/21.02.htm



