Protest gegen NPD-Infostand in Stolberg
Eine Gruppe von Kundgebungsteilnehmern aus Stolberg und Aachen demonstrierte gemeinsam in ca. 25 m Entfernung friedlich gegen den NPD-Stand. Transparente mit den Aufschriften "Nie wieder Faschismus Antifa-Bündnis Aachen" und "no npd - NPD-Verbot jetzt" verdeutlichten: Auch in Stolberg-Büsbach ist kein Platz für extrem rechte Propaganda.
Es wurden zusätzlich Flugblätter mit Informationen über die NPD und die neonazistischen Kameradschaften verteilt. So arbeitet zum Beispiel die Kameradschaft Aachener Land (KAL) eng mit der NPD zusammen. Die KAL sieht sich dabei in der Tradition der heute verbotenen Wiking-Jugend, deren Bundeszentrale viele Jahre lang in Büsbach beheimatet war.
Viele der Informationsblätter fanden Anklang bei interessierten Bürgerinnen und Bürgern. Diese zeigten sich dankbar für das Engagement der Teilnehmer, u.a. mit den Worten "Gut, dass ihr auch hier seid." Der Infostand der NPD stieß hingegen auf kein Interesse.
Die Kundgebung verlief vollkommen störungsfrei. Die Polizei war mit mehreren Streifenwagen vor Ort, um die angemeldete Versammlung zu schützen. Die Zusammenarbeit mit dem Einsatzleiter und seinem Team der Stolberger Polizei funktionierte vorbildlich.
Der gute Verlauf der Kundgebung bestätigte die Veranstalter des Antifaschistischen Aktionsbündnisses. Friedlicher Protest gegen Neonazis, auch unmittelbar vor Ort in den Stadtteilen von Stolberg, ist notwendig und stößt auf Zustimmung in der Bevölkerung.
Quelle: Pressemitteilung des Antifaschistischen Aktionsbündnisses Aachen



