Ein Tritt in die richtige Richtung
Am ersten Advent wurde auf dem Weihnachtsmarkt in Aachen für ein Sofort raus aus Afghanistan geworben. Auf 25 riesigen Schildern wurde die Forderung als 25 Meter lange Schlange aus großen Buchstaben durch die Menschenmassen auf dem Aachener Weihnachtsmarkt getragen. Die gelungene Aktion brachte den Kriegs-GegnerInnen sehr viel Sympathie und Zustimmung der Weihnachtsmarkt-BesucherInnen ein.
Anschließend wurde Glühwein ausgeschenkt, der dabei half, sich aufzuwärmen und noch mal mit einem Prost auf den Rücktritt (besser das Getreten-worden-sein) von F.-J. Jung anzustoßen.

Der Angriff auf die zwei entführten Tanklastwagen in Afghanistan war ein Massaker gegen Zivilisten und vermutlich ein Kriegsverbrechen. Die anders lautenden Beteuerungen des damaligen VerteidigungsMinister Jung gegenüber der Öffentlichkeit wurden als Lügen entlarvt.

Dies wirft für uns diverse Fragen auf:
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Sind Widersprüche der Grund, die sich innerhalb der herrschenden Klasse um die Frage drehen, ob der Krieg in Afghanistan weitergeführt werden soll oder lieber nicht?
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Soll Deutschland sich von der engen Bindung an die Kriegsführung der USA lösen?
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Geht es um eine Imagekampagne für Gutenberg, damit der als Saubermann wieder Spielraum bekommt für die Fortsetzung des Krieges?
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Geht es schlicht um irgendwelche Macht- und Fraktionskämpfe innerhalb der bürgerlichen Parteien?




