Affront gegen Erwerbslose
In diesem Zusammenhang wird auch der geplante Autokorso gegen die Krise durch das Ruhrgebiet am 20. März als völlig unpassender Beitrag des DGB-Emscher-Lippe bezeichnet. Anstatt sich an der Demonstration Wir bezahlen nicht für Eure Krise Zwingen wir die Profiteure zur Kasse! zu beteiligen, wird ein wahrhaftiger Beitrag zur Klima-Katastrophe geleistet. Wie unsensibel kann man denn noch sein?, so Behrsing in Bonn.
Das Erwerbslosenforum Deutschland erteilt Krafts Vorschlägen, Langzeitarbeitslose für gemeinnützige Arbeiten etwa in Altenheimen oder Sportvereinen einzusetzen, eine Absage. Erwerbslose müssten der Gesellschaft nichts wieder geben. Da seien zu allererst andere dran. Frau Krafts Vorschläge sind würdelos und zeigen gleichzeitig auf, wohin ihre Reise gehen soll. Umsonst arbeiten, um damit der Gesellschaft etwas zurück zugeben, ist nichts anderes als Kochs oder Westerwelles Forderungen nach Zwangsarbeit. Kraft ist aber schlimmer, da sie ihre Forderung mit den Begriffen Würde und Perspektive verpackt. Es war unter anderem die SPD, die die Perspektivlosigkeit Hartz IV-Bezieher erst ermöglicht hat. Die Wähler in NRW haben nun die Wahl, sie können zwischen Pest und Cholera wählen. Beides wird furchtbar!, so Martin Behrsing.



