Verkaufsoffene Sonntage abgelehnt
DIE LINKE machte deutlich, dass durch die Sonntagsöffnung eine erhebliche Mehrbelastung für die Beschäftigten im Einzelhandel bestehe, dabei ist es durch die Ausweitung der Ladenöffnungszeiten für viele Verkäuferinnen schon schwierig genug Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen. Wir appellierten an alle Vertreter im Rat den Schutz des Sonntags für die Beschäftigten und ihre Familien höher zu bewerten, als den Schutz von Profitinteressen.
Ganz besonders verärgert äußerten wir uns darüber, dass der 2.Mai in der Aachener Innenstadt und drei Außenbezirken als Verkaufsoffen beantragt wurde, um zynischerweise den Beschäftigten im Einzelhandel auch am Wochenende des Internationalen Tags der Arbeit eine Sonderschicht zu bescheren.
Ein erheiternder Zufall, den wir nicht unerwähnt ließen: Die Abstimmung fand ausgerechnet am 3. März, dem Internationalen Tag des arbeitsfreien Sonntags statt, gleichzeitig Start einer bundesweiten Aktionswoche des Bündnisses Allianz für den freien Sonntag, dem u.a. die beiden großen christlichen Kirchen und ver.di angehören.
(Quelle: Pressemitteilung der Linksfraktion)



