Großer Protest vor dem Abschiebezentrum in Lüttich
"Nein zur Schande, nein zur Abschiebung" und "8 Jahre Vottem, wir akzeptieren es nicht" riefen die Protestierenden, die sich an der Lütticher Zitadelle versammelt hatten und dann zum Abschiebegefängnis zogen. Fast schon verzweifelt wirkten einige, die mit bloßen Händen immer und immer wieder gegen das Tor der mit dreifachen meterhohen Zäunen gesicherten Anlage schlugen, um die Flüchtlinge in der Anlage wissen zu lassen, dass Hunderte dort draußen auf ihrer Seite stehen. Statt Abschiebung forderten die DemonstrantInnen die "Regularisation" der Papierlosen, also die Legalisierung des Aufenthaltsstatuses von Menschen ohne Aufenthaltsgenehmigung. In den vergangenen Monaten hatte es mehrfach Berichte über Misshandlungen im Lager Vottem gegeben.
![]() Versammlung am Park der Zitadelle |
![]() Aufstellung der Demonstration |
![]() Bunter Auftakt an der Zitadelle |
![]() Links Demoleiterin France Arets (CRACPE), rechts der Aachener Ratsherr Horst Schnitzler |
![]() MedizinerInnen hatten den starken Einsatz von Beruhigungsmitteln kritisiert |
![]() Bleiberecht für Papierlose! |
![]() Vor dem Tor des Abschiebegefängnisses |
![]() Protest an Tor 2 |
![]() Erfreulicherweise keine Konfrontation mit der Polizei |
![]() In Vottem festgehaltene Flüchtlinge winken der Demonstration |
![]() Ein Vertreter der Liga für Menschenrechte aus Verviers |
![]() DemonstrantInnen klopfen auf das Tor, damit die Gefangenen den Protest hören |
![]() Großer Andrang beim Protest vor dem Tor |
![]() Ansprache der Demoleiterin an die gefangenen Flüchtlinge |
![]() Solidarität über das Tor hinweg |
![]() Eingesperrt wie Schwerverbrecher |
(Fotos: Nr. 1-17 Darius Dunker, Nr. 11 Horst Schnitzler)
Weitere Fotos gibt es im Weblog des CRACPE.



















