Gegen den braunen Spuk

Veröffentlichungsdatum Geschrieben von Antifa-Aktionsbündnis

Auf den 31.10. bereiten sich viele antifaschistische Gruppierungen und Personen bereits seit längerem auf eine Antifaschistische Regionalkonferenz vor.

Ein spontaner Einfall des Nazi-Kaders Axel Reitz aus Köln zielt darauf ab, diese Vorbereitungen zunichte zu machen oder als unwichtig erscheinen zu lassen. Axel Reitz hat für den 31.10. einen Naziaufmarsch zum Thema „Gegen linke Gewalt – für das Verbot der Antifa“ angemeldet.

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Antifaschisten kritisieren Aachener Staatsanwaltschaft

Veröffentlichungsdatum Geschrieben von VVN-BdA Aachen

Die Neonaziszene in der Region Aachen-Düren gehört zu den aktivsten und gefährlichsten Banden in NRW. Alle - selbst der Verfassungsschutz in NRW - haben es begriffen, nur die Aachener Staatsanwaltschaft gefällt sich weiter darin, die kriminellen Neonazi-Vereinigungen gewähren zu lassen und dafür lieber gegen alles loszuschlagen, was in ihren Augen „links" ist. Die Neonazis der Region sind bislang nicht ausreichend unter Verfolgungsdruck gesetzt worden. Die Neonazis ziehen daraus den Schluss, dass sie den Strafverfolgungsbehörden in der Region auf der Nase herum tanzen können.

Ein aktueller Fall macht es nötig, diese einseitige Haltung der Aachener Staatsanwaltschaft noch einmal ans Licht der Öffentlichkeit zu bringen.

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Macht zu die Tür, die Tor macht dicht...

Veröffentlichungsdatum Geschrieben von z-ac und VVN-BdA Aachen
„... Aachen will die Nazis nicht!“ – unter diesem Motto ruft das Antifaschistische Aktionsbündnis zu einer Protestkundgebung gegen den geplanten rechtsextremistischen Aufmarsch am Mittwoch (24.12.) in Aachen auf. Der Aufruf wird von vielen Organisationen und Einzelpersonen unterstützt.

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„Aktive Ignoranz" - Ratsbeschluss gebrochen?

Veröffentlichungsdatum Geschrieben von Darius Dunker

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Aktive Ignoranz - Aachens Zauberformel gegen Neonazis
Anders als noch am 8. November haben sich ausgerechnet für den 24.12. VertreterInnen von Stadt, Kirchen, DGB, der Vorsitzende des Aachener Friedenspreises usw. darauf verständigt, diesmal der angemeldeten rechtsextremen Demonstration nicht mit einer Gegendemonstration begegnen zu wollen. Angestiftet von Oberbürgermeister Jürgen Linden (SPD) einigte man sich dafür auf die euphemistische Zauberformel der „aktiven Ignoranz".

Dabei hatte der Rat der Stadt Aachen, dem Linden vorsitzt, erst am 10. Dezember in einer Resolution beschlossen:

Der Rat der Stadt erklärt, öffentlichen Aufmärschen und Demonstrationen demokratiefeindlicher Parteien und Organisationen mit allen Mitteln entgegenzutreten. [...] Von allen Organen des Staates muss die eindeutige Botschaft der Verteidigung der Werte des Grundgesetzes ausgehen.

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Tausende erfolgreich gegen verlorenes Häuflein Rechtsextremisten

Veröffentlichungsdatum Geschrieben von Redaktion
Rund zweieinhalb Tausend DemonstrantInnen zählte der DGB-Vorsitzende Heinz Kaulen auf der Demonstration "Wie sind Aachen – Nazis sind es nicht", zu der der DGB mit Unterstützung zahlreicher Organisationen aufgerufen hatte. Ungezählte weitere DemonstrantInnen waren den Aufrufen verschiedener antifaschistischer Gruppen gefolgt und protestierten rund um den Hauptbahnhof und an den anderen Bahnhöfen der Stadt, um keinen Raum zu lassen, an dem eine Nazidemonstration vielleicht doch noch hätte ermöglicht werden können. Die beim Verfassungsgericht erstrittene rechtsextreme Demonstration wurde dann durch die Polizei stark abgeschirmt als kleine Kundgebung vor dem Zollgebäude am Hauptbahnhof zugelassen, ihre wenigen Teilnehmer anschließend direkt wieder in den Zug gesetzt.

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„Wir stellen uns quer – den Nazis keinen Raum!“

Veröffentlichungsdatum Geschrieben von Fachschaft Philosophie der RWTH
Die Studierenden der Fachschaft Philosophie 7/1 verurteilen aufs Schärfste das Vorhaben von Neonazis, am 8. November 2008, dem 70. Jahrestag des menschenverachtenden Pogroms gegen die jüdische Bevölkerung, einen Aufmarsch unter dem Motto „Gedenken an deutsche Opfer“ durch die Aachener Innenstadt durchzuführen.

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Verfassungsgericht macht Nazidemo den Weg frei

Veröffentlichungsdatum Geschrieben von Redaktion

Nach Presseberichten hat das Bundesverfassungsgericht nun wie erwartet die Demonstration von Rechtsextremisten am Samstag in Aachen letztlinstanzlich erlaubt.

Der Aachener Polizeipräsident hatte die Nazidemo zunächst verboten, das Verwaltungsgericht Aachen das Verbot gekippt, das Oberverwaltungsgericht Münster hat auf Einspruch des Polizeipräsidenten hin heute wiederum das ursprüngliche Verbot bestätigt. Wie in vielen anderen Fällen hat das Bundesverfassungsgericht die Demonstration in letzter Instanz nun doch erlaubt.

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Gericht genehmigt Nazidemo in Aachen

Veröffentlichungsdatum Geschrieben von Redaktion
Wie befürchtet hat das Verwaltungsgericht Aachen das Verbot der für Samstag geplanten Demonstration von RechtsextremistInnen gekippt. Polizeipräsident Oelze hatte den rechtsextremen Aufmarsch verboten, das Amtsgericht hat dieses Verbot jedoch am Dienstag aufgehoben. "Da nur Straftaten in geringer Zahl durch einzelne Versammlungsteilnehmer zu erwarten seien, sei es dem Polizeipräsidenten zuzumuten, gegen diese konkret vorzugehen", erklärte das Gericht. Allerdings darf der mehrfach wegen rechtsextremer Straftaten verurteilte Anmelder der Demo nicht selbst als Redner auftreten.

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Für eine Zukunft ohne Rassismus, Faschismus und Krieg

Veröffentlichungsdatum Geschrieben von Veranstalterbündnis

Seit Wochen bereiten wir wie in den letzten Jahren das Gedenken an die Opfer der antijüdischen Pogrome im November 1938 vor. Unsere Veranstaltungen stehen unter dem Motto „Aus der Geschichte lernen - Für eine Zukunft ohne Rassismus, Faschismus und Krieg“.

Mit Entsetzen haben wir die Ankündigung von Neonazis vernommen, am Vortag des Gedenkens die Geschichte umzudrehen und zu verfälschen. Angesichts des millionenfachen Mordes an den europäischen Jüdinnen und Juden ausgerechnet am 70. Jahrestag des Brandes der Synagogen von deutschen Opfern statt von deutschen Tätern zu reden ist eine Provokation,  die wir nicht hinnehmen wollen.

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Mehr Radikalismus wagen

Veröffentlichungsdatum Geschrieben von Alban Werner

Ein Gespenst geht um in Stolberg, das Gespenst des „Extremismus". Manchmal tarnt es sich auch als „Radikalismus". Dieses Gespenst ist anscheinend so gefährlich, dass sich dagegen erstmals in Stolberg ein politisches Bündnis formiert hat. Ein Bündnis, dem nicht nur die „üblichen Verdächtigen" von Antifa, VVN/BdA und linken Organisationen und Parteien, sondern auch politisch Ungebundene und „bürgerliche" politische Kräfte vertreten sind.

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