Kundgebung zum 9. November

Für eine Zukunft frei von Nationalismus, Rassismus, Faschismus und Krieg
Gegen das Vegessen
In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 ließ die nationalsozialistische Führung der Stadt Aachen die Synagoge von ihren Helferinnen und Helfern in Brand setzen. Jüdische Bürgerinnen und Bürger wurden misshandelt, ihre Wohnungen und Geschäfte demoliert.
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Menschen wurden verhaftet und in die Konzentrationslager Buchenwald und Sachsenhausen
deportiert. All dies geschah unter den Augen, mit der Duldung und teilweisen Zustimmung
der Aachener Bevölkerung.
Der 9. November war für sie nicht der Schlusspunkt einer vom rassistischen Wahn getriebenen Staatspolitik, sondern der Beginn der Massenvernichtung von Millionen Menschen.

Wir fordern die Auflösung und das Verbot aller neofaschistischen Organisationen und Parteien.
Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!
Wir rufen auf zur Mahnwache:
am Donnerstag,
8. November 2007
17.30 Uhr Synagogenplatz
Der Aufruf zur Mahnwache wird unterstützt von: (soweit nicht anders genannt aus Aachen):
Aachener Friedenspreis; Antifa; Antifa Düren; Antikriegsbündnis; Attac; Bündnis gegen Rechts in der Region; Cafe Zuflucht; Deutscher Gewerkschaftsbund - Region NRW Süd-West; Die Linke Stadt und Kreisverband; Die Linke Jugend; Deutsche Kommunistische Partei; Eine Welt Forum; Freie Deutsche Jugend; Gruppe Z Stolberg; Initiative Montagsdemo; Jugend Gegen Rechts; Linkes Forum; Pax Christi Gruppe; Ring Politische Jugend Aachen; Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend; Sozialistische Jugend Deutschland- Die Falken; Stadtratsfraktion Die Linke; Stiftung Frieden lernen- Frieden schaffen; Türkisches Volkshaus; Unabhängige WählerInnengemeinschaft - Bürgerwille Aachen; Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes- Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten